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CDU Infos

Besuch der Firma Discher-Technik

Seniorinnen/Senioren , Gäste bei Firma Discher-Technik in Gruiten

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Am 10.01.2012 nutzten 25 Mitglieder dervSU Haan die Gelegenheit, ein weiteres einheimisches Unternehmen kennen zu lernen.

Man könnte sich an den amerikanischen Wunschtraum "Vom Tellerwäscher zum Millionär" erinnert fühlen. Zwar wäscht der Haaner Familienbetrieb keine Teller, sondern Bettpfannen uä. Auch wäscht man nicht selbst, sondern entwickelt hochintelligente Maschinen dafür. Und ob Firmengründer Josef Discher damit zum Millionär geworden ist, sei dahingestellt. Jedenfalls erwirtschaftet sein Unternehmen mit 40 Mitarbeitern heute einen Jahresumsatz von über 5 Mio €!

Bei einem ausführlichen Rundgang konnten die Besucher die eindrucksvolle Montagehalle besichtigen, das HITEC - bestückte neue Technikum bestaunen und das moderne großzügige Schulungszentrum bewundern.

Die GRUITENER sind übrigens mit ihren speziell für Kliniken, Krankenhäuser und Altenpflegestätten konzipierten computergestützten Spül- und Desinfektionsautomaten zu einem Global Player geworden: Sie beliefern nicht nur alle eurpäischen Länder. Ihr Kundenkreis umfasst auch Nord- und Mittelamerika (USA, Canada, Mexico) und Asien (Indien, Russland).

Zum Abschluss bedankte sich Dr. Disch, Vorsitzender der SU Haan, für die interessante Führung durch die gesamte(!) Firmenleitung mit Seniochef Josef Discher, seiner Frau Rosemarie, Sohn Olaf (Geschäftsführer) und Schwiegertochter Margarita, sowie für die großzügige Bewirtung, und wünschte dem sympathischen Familienbetrieb weiterhin viel Erfolg im internationalen Wettbewerb.(Text: Dr. Rudolf Veitenhansl, Bild: Dorothee Tils))

 

 
Besuch des Brauereimuseums in Dortrmund

Ein Tagesausflug der Senioren-Union Haan nach Dortrmund

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Bei bestem Ausflugswetter zog es 25 Mitglieder der Seniorenunion der CDU am 8. November in die Bierstadt Dortmund. Nach bequemer Anreise per Bahn war man am eigentlichen Ziel angelangt, dem Brauereimuseum auf dem Gelände der Dortrmunder Actienbrauerei im Norden der Stadt. Hier wurden die Gäste herzlich empfangen, zunächst zu einer Führung durch die mit allerlei Gerätschaften für die Bierherstellung ausgestatteten Räume. Dabei erfuhren sie aus dem Munde eines Kenners der Branche recht interessante Details aus der Geschichte des Brauwesens, wobei der Vortragende, Dirk Festerling, es ausgezeichet verstand, durch seine launigen Reden den Zuhörern ein Schmunzeln zu entlocken. So wußte er zu berichten: Dem Durst der Bergleute nach unter Tage getaner Arbeit wurde - in der Kneipe um die Ecke - durchaus entsprochen, und so manche erfahrene Hausfrau war klug beraten, wenn sie am Lohntag dort zur Stelle war, um, nachdem der Göttergatte so einige "Stößchen" intus hatte, den Rest des Wochenlohnes noch rechtzeitig sicher zu stellen. Das "Stößchen" ist ein schlankes, nach oben hin breiter werdendes Bierglas, eine Dortmunder Spezialität. Fassungsvermögen 0,1 bis 0,18 Liter. Diese Zeiten sind nun vorbei, doch der Erzähler wußte auch so manches andere über die Höhen und Tiefen der Branche zu berichten, was Absatzmöglichkeiten, Verkaufsstrategien und Trinkgewohnheiten der Kunden betraf. Nach der Führung wurde im Kaminzimmer des Hauses die mit Spannung erwartete Bierverkostung zelebriert, wobei jeder für sich seinen Favoriten aus vier verschiedenen Biersorten herausschmecken konnte. Ohne eine feste Grundlage ging das natürlich nicht, und so wurde dazu eine deftige Mittagsmahlzeit serviert. Das hob die Stimmung der Gruppe, die sich dann gut gesättigt und rundum zufrieden in Richtung Hauptbahnhof verabschiedete. Einen Halt gab es dann noch im "Café Laura". Bis zur Abfahrt des Zuges in Richtung Haan wurde etwa aufkommende Müdigkeit mit einem Täßchen Kaffee ( und einem Stück Kuchen) erfolgreich bekämpft. Als man schließlich gegen 19.00 Uhr den heimatlichen Zielbahnhof erreichte, bestand Einigkeit darüber, gemeinsam einen herrlichen Tag in Dortmund verbracht zu haben. (Text M. Klotz, Bild Dr. Rudolf Veitenhansl))

 
Besichtigung der Firma AMADA SOLUTIONS GMBH

Mitglieder der Seniorenunion der CDU Haan zu Besuch bei der Firma Amada Solutions GmbH im Technologiepark Haan|NRW

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Das japanische Unternehmen AMADA SOLUTIONS GmbH gehört seit Jahren zum Kreise der führenden Gewerbebetriebe in der Gartenastadt. Nun aber, nachdem sich die Firmenleitung dazu entschlossen hat, ihren Standort in den neu erschlossenen Technologiepark Haan|NRW zu verlegen und die Gelegenheit genutzt hat, sich selbst in jeder Beziehung ein neues "Gesicht" zu geben, war es eigentlich an der Zeit, dass sich unsere Mitglieder zu einem Besuch dort einfanden. Am Nachmittag des 11. Oktober standen dann etwa 30 interessierte und wißbegierige Besucher vor den Toren einer groß dimensionierten Eingangshalle. Sie wurden von dem Geschäftsführer, Herrn Frank Mörchel, einem gebürtigen Haaner, der seine Berufslaufbahn im Unternehmen begonnen hat, empfangen und zunächst in einem aufschlußreichen Vortrag über die Grundideen, die bei dem Standortwechsel sowohl in unternehmerischer als auch architektonischer Hinsicht verwirklicht wurden, informiert. Allein schon die Großzügigkeit der Flächenplanung hat ihre spezielle Bedeutung, nicht zuletzt bei der geothermischen Energiegewinnung. Die Customers Hall, eine weithin sichtbare großräumig dimensionierte Stahlkonstruktion mit einem Neigungswinkel von zehn Grad ist das Herzstück der Anlage.. In angenehmer Athmosphäre entsteht hier der erste Kontakt zum Besucher. Die Geschäftsidee, mit dem Kunden gemeinsam das technische Problem zu definieren und ihm die Lösung sozusagen mit auf den Weg zu geben, beweist die moderne Auffassung von Zusammenarbeit und schlägt sich letztlich im Verkaufserfolg der Maschinen nieder, die dann vor Ort ihren Zweck erfüllen: Preisgünstige Bearbeitung von Blechen aller Art - Schneiden, Stanzen, Biegen - in höchster technischer Vollendung. Nach dem fast zweistündigen Rundgang durch die Stationen des Haaner Werkes verabschiedeten sich die Besucher in dem Bewußtsein, einen Einblick in die Philosophie eines Weltunternehmens bekommen zu haben, das neue Maßstäbe für den Umgang mit Mensch, Technik und Umwelt setzt. (Text M. Klotz, Bild Dr. Rudolf Veitenhansl)

 
Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz

Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz

Mitglieder der Senioren-Union Haan besuchten am 6. September zusamen mit der Senioren-Union Hilden per Bus die Bundesgartenschau in Koblenz. Das Wetter spielte einigermaßen mit, so wurde der Tag zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Klicken Sie hierzu auch auf "Fotogalerie Besuch der Bundesgartenschau". Die Bilder stammen von unserem Mitglied Frau Marliese Veitenhansl.

 
Tagesfahrt nach Zons

Mitglieder der Senioren-Union der CDU Haan verbringen einen Nachmittag in Zons am  Rhein.

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Eine Zeitlang wurde diese linksrheinische Kleinstadt südlich von Dormagen ja "Feste Zons" genannt. Dieser Zusatz erscheint dem Besucher auch durchaus plausibel, wenn er durch das Rheintor das Stadtinnere betritt und staunend die etwa drei Meter dicke, acht Meter hohe, seit ihrer Erbauung im 14. Jh.. nahezu vollständig erhaltene Schutzmauer betrachtet. Sie machte die Stadt für Feinde uneinnehmbar.

Empfangen wurden die neugierigen Besucher an diesem etwas trüben und regnerischen Nachmittag des 9. August von einer sachkundigen Führerin, die nun bei einer ausgedehten gemeinsamen Wanderung durch die Straßen und Gassen die Geschichte der offensichtlich sehr lukrativen Zollstation fast bildlich entstehen ließ. An steinernen Zeugen für ihre Schilderungen fehlt es ja an keiner Ecke. Denkt man beispielsweise hierbei an den "Krötschenturm", in den die Pestkranken gebracht wurden, oder an den "Juddeturm", in dem zahlungsunwillige Schiffsleute festgehalten wurden.

Der Erzbischof von Köln, Friedrich III. von Saarwerden, damals erst 22 jährig, hatte 1372 die Bedeutung des Platzes erkannt. Floß doch damals der Rhein mit einem flachen Arm unmittelbar an der Siedlung entlang. Es wurde eine Zollstation errichtet und stromaufwärts treidelnde Schiffe hatten ihre Abgabe zu entrichten, bevor die Weiterfahrt gestattet wurde. Alles andere ergab sich von selbst. Die Einnahmen mußten sicher gehortet werden, der Herr der Anlage musste in einem Schloß wohnen, die Bürger errichteten ihre Häuser innerhalb der sicheren Mauer. Leider gab es auch Unglücksfälle. Die Pest dezimierte 1666 die Bevölkerungszahl, ein Brand vernichtete im 17. Jh. fast alle Wohngebäude. Hochwasser, ein Übel, das die Stadt früher regelmäßig heimsuchte, ist allerdings nicht mehr zu befürchten, seitdem ein fester Deich weit vor der Stadtmauer Schutz bietet.

Zons überstand alles Unglück und erfreut sich in der Jetztzeit seiner Beliebtheit als Ausflugsort. Die Senioren stärkten sich bei Kaffee und Kuchen in einer der zahlreichen Gaststätten und überquerten dann heimwärts ziehend den Rhein auf der Fähre in Richtung Haan. (Text: Manfred Klotz; Bild Ingrid Meißner)  

 
Tagesfahrt nach Brühl

Senioren besichtigen Schloß Augustusburg

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Kurfürst Clemens August I., Erzbischof von Köln, 1700 - 1761), aus der Dynastie der Wittelsbacher, ließ ab dem Jahre 1725 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserburg sein Schloß Augustusburg errichten. Zwar erlebte er die endgültige Fertigstellung (1768) nicht mehr, doch er wohnte darin jeweils in den Sommermonaten und konnte so die einmalige Lage seiner Residenz in vollen Zügen genießen. Was er damals nicht wissen konnte: Dem Besucher, der in der Jetztzeit mit der Bahn in Brühl ankommt, präsentiert sich das Barockschloss, eines der bedeutenden Bauwerke dieses Stils in Deutschland, als Willkommensgruß in seiner ganzen Schönheit, ehe er noch seine Schritte in diese liebliche Kleinstadt zwischen Köln und Bonn gelenkt hat.

In der Mittagshitze dieses Sommertages strebten am 12. Juli etwa 25 Mitglieder der Senioren-Union der CDU Haan durch die gepflegten Anlagen an der Ostseite des Schlosses vorbei dem Stadtinneren zu, um sich erst einmal in einem gemütlichen Gasthof mit einem Imbiss zu stärken. Geplant war für den frühen Nachmittag natürlich die Besichtigung der Innenräume des Schlosses. Unter der Führung einer sympathischen Kunsthistorikerin, die die interessiert zuhörenden Besucher mit ihren Schilderungen der Besonderheiten der Innenarchitektur und des Hoflebens des Kurfürsten bestens informierte, wurde dieser einstündige Rundgang zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Es ist gelungen, trotz schwerer Beschädigungen während des zweiten Weltkrieges die Schönheit der Innenräume durch umfangreiche Restaurierungsarbeiten wieder aufleben zu lassen. Die Seniorinnen und Senioren bestaunten die phantasievolle Gestaltung des Treppenhauses ebenso wie die Deckengemälde der Innenkuppel, wo in nur 14tägiger intensiver Arbeit drei Künstler ein Meisterwerk geschaffen hatten. Schloß Augustusburg war dann auch seit 1946 der Ort für Staatsempfänge des Bundespräsidenten.

Obwohl sich der Himmel verdüstert hatte und Regen drohte, wagten die Besucher noch als Ausklang einen Bummel durch die Fußgängerzone der Stadt Brühl, und zu einem Tässschen Kaffee und gepflegter Unterhaltung über das Tagesgeschehen reichte die Zeit auch noch. Dank der guten Zugveerbindung nach Haan war man dann am frühen Abend wieder zu Hause. (Text und Bild Manfred Klotz)

 
Tagesfahrt in den Oberbergischen Kreis

Senioren in Marienberghausen und Lieberhausen

Am 28. Juni trafen sich die Mitglieder der Seniorenunion Haan zu einer Tagesfahrt ins "Oberbergische" um dort insbesondere in Marienberghausen und Lieberhausen die sog. "Bonten Kerken" zu besuchen und ihre Schönheit und Sehenswürdigkeit näher kennenzulernen. in der Fotogalerie findet der Besucher unserer Homepage hierüber einige Bilder die uns unser Mitglied Dr. Rudolf Veitenhansl zur Verfügung gestellt hat.

 

 
Tagesfahrt nach Aachen

Die Senioren-Union Haan besuchte die Kaiserstadt Aachen

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Die Senioren-Union Haan fuhr am 17. Mai 2011 im Reisebus nach Aachen, um die Stadt mit ihren geschichtlich bedeutenden Bauten zu besichtigen.

Unsere Besichtigungsrunde begannen wir am Elisenbrunnen. Aachen ist eine alte Kurstadt, in der schon Friedrich der Große, Zar Peter der Grpße, Casanova und Georg Friedrich Händel Heilung suchten. Das Heilwasser sprudelt ständig aus zwei Quellen, 52° warm und ziemlich schwefelhaltig. Die Fürstlichkeiten hat das wohl nicht gestört. Der Bau im Preußischen Klassizismus aus dem Jahr 1822 wird dem berühmten preußischen Baumeister Schinkel (s. Neue Wache) zugeschrieben, aber der hatte wohl nur een Entwurf des Aachener Architekten Cremer abgezeichnet. Aachen war 1815 an Preußen gekommen.

Wir nippten etwas von dem Nass aus mitgebrachten Pinnchen, verweilten nicht länger, vorbei an verführerischen alten Geschäften in der Hartmannstrasse und der Krämerstrasse, um unser erstes großes Ziel, das Rathaus, zu erreichen.

Das Rathaus der Stadt Aachen war 1349 fertiggestellt, war im gotischen Stil gebaut, wurde in der Barockzeit stark umgebaut und ab dem 19. Jh. regotisiert. Der imposante Bau war nach dem Vorbild niederländischer Profanbauten errichtet worden, ist an seiner Nordseite oberhalb der obersten Fenster mit 50 Statuen deutscher Herrscher und mit Wappen von Kurfürsten, Fürsten und Städten geschmückt und verkörpert in allem das Zentrum deutscher und europäischer Geschichte. Wir nahmen im Krönungssaal Platz, vor der Bronzestatue Karls des Großen (1,80 bis 1,90 m groß, je nach Überlieferung), neben der großen Vitrine mit Reichskleinodien in Kopie bzw. im Original. Der große Saal mit den originalen, alten und mächtigen Säulen ist der Versammlungsort für die Gäste, die aus Europa und der ganzen Welt zusammen kommen um bei der Vergabe des "Internationalen Karlspreises der Stadt Aachen" an Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben, dabei zu sein.

1950 war die erste Verleihung. Der Preis ging an Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergie. Fast durchgehend jährlich wird der Karlspreis vergeben. Geehrt wurden u.a. Winston Churchill, Václav Havel, Joseph Luns, Konrad Adenauer, Königin Beatrix der Niederlande, Roman Herzog und Angela Merkel. In diesem Jahr wird Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank, ausgezeichnet.

Die Vergabe des Ordens wider den tierischen Ernst ist mit dem Karspreis nicht zu verwechseln und findet an anderer Stelle statt.

Das Mittagessen nahmen wir im Ratskeller ein, im Rathaus ebenerdig gelegen, auf rotem Teppich vom Marktplatz aus oder direkt vom Krönungssaal per Fahrstuhl zu erreichen. der Chef des Restaurants und Chefkoch, Herr Maurice de Boer, der mir bereits durch Telefonate bekannt geworden war, hatte wohl einen Gefallen daran, uns im feinen Ambiente speisen zu lassen, obwohl wir den einfacheren und billigeren Raum, das Tönnchen, bestellt hatten. Wir fühlten uns in dem kaiserlich feinen Raum mit hereinflutendem Sonnenlicht äußerst wohl. Dabei wurde von Damenseite vergessen, dass nach einem schnellen Mahl das nahe älteste Kaffeehaus der Stadt von Hubert Lönecke (van den Daele, am Büchel18, Ecke Hof, eng, mehrere Etagen) aufgesucht werden sollte.

Der Aachener Dom war unser letztes Ziel der Besichtigungstour.

Das Meisterwerk karolingischer Architektur orientiert sich am Typus byzantinischer Zentralbauten und ist ein Konglomerat verschiedener Bauepochen. Mit dem Bau der ursprünglichen Pfalzkirche wurde 790 begonnen. Im Zentrum des Doms befindet sich das Oktogon mit acht mächtigen Eckpfeilern. In der Mitte hängt der 1165 von Friedrich I. Barbarossa gestiftete Barbarossa - Leuchter. Oben im Emporengeschoss steht der Kaiserstuhl, Ende des 8. Jh. gebaut. Er wirkt sehr schlicht, wahrscheinlich war der Sitzplatz für den Herrscher komplett mit feinen Teppichen ausgelegt. Die für den Thron verwendeten Platten wurden von Jerusalem herangebracht. Auf einer Platte, wahrscheinlich früher als Bodenplatte verwendet, haben Soldaten für ihre Spiele eine Art Schachspiel eingeritzt.

Auf dem Thron nahmen alle Herrscher seit 936 - 1531 Platz. Nach der Krönung gingen der Gekrönte und sein Hof zum Mahl im Krönungssaal.

An das Oktogon schließt sich die Chorhalle an, mit dem goldenen Karlsschrein von 1215, in dem die Gebeine von Karl dem Großen liegen, und mit dem Marienschrein v 1220-1238 mit den vier großen Aachener Heiligtümern aus der Liturgie. Bereits im Mittelalter wurde die Chorhalle das "Glashaus von Aachen" genannt. erwähnt werden muß auch die vergoldete Evangelienkanzel aus den Jahren 1002-1014 mit wertvollen Steinen und anderen Pretiosen.

Von der Vielfalt der Aachener eichtümer und Schätze konnten wir leider nur Teileindrücke bekommen, Grund für eine private Wiederholung der Tour.

Die Kaiserstadt Aachen hat mit ihrer 1000jährigen Geschichte und Kultur vieles zu zeigen. (Text: Dr. Martin Köhler , Bild: Marliese Veitenhansl)

 
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