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| Studienreise nach Berlin vom 27. bis zum 30 04. 2011 |
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Seniorinnen und Senioren besuchen die Hauptstadt
Der Wunsch unserer Mitglieder, nach zweijähriger Pause doch wieder eine mehrtägige Studienfahrt zu veranstalten, blieb nicht ungehört. Aber wohin sollte die Reise gehen? Der Vorstand entschied sich für Berlin, und um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Die Wahl war gut, die Reise ein voller Erfolg. Erfolge sind in den seltensten Fällen Zufallsergebnisse, und deshalb verdient zunächst festgehalten zu werden, dass wir dieses gute Ergebnis unserem Mitglied Dr. Bernd Wegemund und seiner lieben Frau verdanken. Er hatte den Auftrag zur Vorbereitung und Durchführung dieses Unternehmens und hat ihn hundertprozentig erfüllt. Auch was den Reisebus selbst betraf, blieb kein Wunsch offen. Der Fahrer Herr Ruppert lenkte das komfortable Gefährt sicher über die Autobahnen und durch das Großstadtgewühl. Schon der Anreisetag brachte einen Höhepunkt mit dem Stop in Königslutter, wo wir unter sachkundiger Führung den restaurierten Kaiserdom kennen lernten. Eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt, - im eigenen Bus versteht sich - eröffnete das Programm am nächsten Tage. Uns begleitete auch hier ein Stadtführer, der uns zwei Stunden lang zu besonders markanten Punkten leitete und uns dazu aufschlußreiche Erläuterungen lieferte. Noch am Vormittag genossen wir eine Schiffstour auf der Spree, bis wir schließlich im Niklaiviertel, dem ältesten Teil der Stadt, zu einem Mittagsimbiss landeten. Den interessierten Senioren/innen bot sich am Nachmittag die Gelegenheit, auf der Museumsinsel ins Altertum einzutauchen, mit dem Aufenthalt z.B. im Pergamonmuseum. Nach kurzer Ruhepause war der abendliche Besuch des Friedrichstadtpalastes mit seinem artistischen Programm die Krönung des erlebnisreichen Tages. Tag zwei in Berlin war am Vormittag der Politik gewidmet. Man durfte nach scharfer Köperkontrolle den Reichstag betreten und erfuhr manches Wissenswerte über den parlamentarischen Alltag, aber auch der Aufstieg in die den Plenarsaal überragende Glaskuppel war ein Genuss, und zur Erholung fand sich dann die Gruppe zu einem Mittagsimbiss im Paul-Löbe-Haus ein. Eine Führung durch die Königliche Porzellanmanufaktur in Charlottenburg am Nachmittag eröffnete eine neue Sicht auf das Wirtschaftsleben der Hauptstadt, die ja nach dem 2. Weltkrieg eher eine Stadt der Dienstleistungen geworden ist. Der Abend sah die Gäste der Stadt zu einem fröhlichen Schmaus im Restaurant Aigner am Gendarmenmarkt (dem schönsten Platz Berlins) versammelt. Damit endete dann leider auch schon unser Aufenthalt in Berlin, jedoch am Tage der Rückreise gab es noch einen Halt in Potsdam. An geschichtsträchtigen Orten wie der Glienicker Brücke, dem Cecilienhof und dem Schloß Sanssouci Friedrchs des Großen verstand es unser Stadtführer mit seinen Erläuterungen das Geschehen vergangener Epochen wieder lebendig werden zu lassen. Es wurde nach einem deftigen Mittagessen im benachbarten Krongut Bornstedt dann auch höchste Zeit, die Rückreise nach Haan anzutreten. Müde, aber rundum zufrieden verabschiedete man sich voneinander. Es war schön in Berlin, wohin fahren wir im nächsten Jahre? (Text: Manfred Klotz, Bild: Winfried Baschner) |

